Deutsches Zentrum für Musiktherapieforschung

(Viktor Dulger Institut) DZM e.V.
Durch Musik heilen - durch Forschung verstehen - eine gesunde Verbindung

04. März 2017: Wie kann Musiktherapie bei Tinnitus helfen? Wie unterstützt man Kinder mit Hörschädigung bestmöglich während der Schulzeit? Für wen kommt ein Cochlea Implantat (CI), die elektronische Innenohrprothese, in Frage? Diese und weitere Fragen rund um Probleme mit dem Gehör sowie das Leben mit Hörbehinderung sind Themen beim „Heidelberger Tag des Hörens“ am Samstag, 4. März 2017.

Von 10 bis 16 Uhr informieren die Experten der Universitäts-HNO-Klinik Heidelberg, des Deutschen Zentrums für Musiktherapieforschung (Viktor Dulger Institut), des Hör-Sprachzentrums Heidelberg/Neckargemünd, externe Referenten sowie Betroffene im Hörsaal der Universitäts-Kopfklinik (Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg). Zudem werden die Angebote des ambulanten CI-Rehabilitationszentrums am Universitätsklinikum vorgestellt. Weitere Themen sind der Erhalt der seelischen Gesundheit bei Hörschädigung, Ursachen und Therapiemöglichkeiten bei Drehschwindel sowie die Qualitätssicherung in der CI-Versorgung. Die interessierte Bevölkerung, Schwerhörige, CI-Träger und Eltern schwerhöriger Kinder sind herzlich zu Kurzvorträgen, Erfahrungsberichten, persönlichem Austausch und Workshops eingeladen. Zusätzlich erhalten Besucher Einblicke in die ambulante Musiktherapie sowie nützliche Zusatztechnik für den beruflichen Alltag mit Hörschädigung. Die Vorträge werden von Schrift- und Gebärdensprachdolmetschern unterstützt.

Weiterführende Informationen zum Tag des Hörens finden Sie hier, das Programm können Sie hier herunterladen.


22.-24. Mai 2017: 1st World Tinnitus Congress / XII International Tinnitus Seminar, Warschau, Polen

Der "World Tinnitus Congress" ist eine Erweiterung des seit 1979 bestehenden "International Tinnitus Seminar". Diese Konferenz ist derzeit das bedeutsamste internationale Events im Bereich der Tinnitusforschung und Therapie. 

Ziel des Kongresses ist die Förderung des interdiziplinären Austauschs im Bereich Hörstörungen und Tinnitus auf verschiedensten Ebenen - von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Anwendung. 

Das DZM wird auf dem Kongress mit verschiedenen Themen beteiligt sein und aus laufenden Forschungsprojekten berichten. Auf Initiative des DZM e.V. wird es eine Round-Table-Diskussion "Musikbasierte Interventionen" geben, die vom DZM e.V. moderiert und geleitet wird. 

Weiterführende Informationen zum Kongress finden Sie hier.

 

 


11.-13.05.2016: „Ressource Musik.“ Musiker im Mittelpunkt, Fortbildungsseminar Psychosomatische Klinik Campus Bad Neustadt

Zum 7. Male laden die Psychosomatische Klinik, der Fachbereich Kardiologie und die Klinik für Handchirurgie am Campus Bad Neustadt ein, Musiker in den Mittelpunkt einer Fortbildungsveranstaltung zu stellen. 

Unter dem Motto 'Ressource Musik.' Musiker im Mittelpunkt werden diesmal „typische Störungen“ aus Sicht unterschiedlicher Fachdisziplinen betrachtet, um „dem Musiker“ in allen seinen Aspekten diagnostisch und therapeutisch gerecht werden zu können. Die Vortragsveranstaltung wird begleitet durch zahlreiche Workshops.

Zusätzlich sollen die Teilnehmer durch Impuls-Referate besser verstehen, was Musik mit uns als Menschen „im Kopf und emotional macht“ und warum dies so ist. Deshalb wird den Teilnehmern aus berufenem Munde ein ganz aktueller wissenschaftlicher Überblick zu den Erkenntnissen zur Wirkung von Musik präsentiert.

Das DZM ist dort mit einem Impulsvortrag zum Thema "Warum bewegt Musik uns" vertreten. 


02. Januar 2017: Silvesterböller - Sprengstoff für die Ohren?
Chinaböller, Donnerschläge, Raketenzischen, Leuchtkugeln – alljährlich zu Silvester ist das Silvesterfeuer das Highlight, um das alte Jahr zu verabschieden und das neue zu begrüßen. Dabei wird zumeist vergessen, dass z.B. ein Donnerschlag mit 150 Dezibel weit über dem Schallpegel eines Presslufthammers liegt. Selbst das Zischen einer Rakete erreicht mit 120 Dezibel für die Ohren eine bittere Schmerzgrenze. Und ein einzelner, impulsartiger Knall kann einen Hörsturz oder Tinnitus auslösen, der die Betroffenen mit einem durchdringenden Piepsen, Klingeln oder anderen störenden Dauertönen plagt.
Gerade bei neu aufgetretenen Ohrgeräuschen sollte rasch eine Therapie erfolgen, denn die Wahrscheinlichkeit für eine Chronifizierung der Ohrgeräusche steigt mit jedem Tag ohne Behandlung.
Leider ist die medizinische Standardtherapie oft nicht ausreichend. Hier kann die am Deutschen Zentrum für Musiktherapieforschung entwickelte und wissenschaftlich überprüfte Neuro-Musiktherapie nach dem Heidelberger Modell helfen.
 

Informationen zur Musiktherapie bei Tinnitus finden sie hier oder in unserem aktuellen Flyer.

Flyer Tinnitus DZM