Deutsches Zentrum für Musiktherapieforschung

(Viktor Dulger Institut) DZM e.V.
Durch Musik heilen - durch Forschung verstehen - eine gesunde Verbindung

Buchreihe: Evidenzbasierte Musiktherapie

Clauß, T. & Seideneck, M. (2013)  Einsatz von Medientechnologie in der Musiktherapie

 

In: Bolay, H. V., Dulger, A., Sporer, T. (Hrsg.): Evidenzbasierte Musiktherapie

Die beiden jungen Autoren dieses fünften Bandes der Reihe „Evidenzbasierte Musiktherapie“ öffnen das Tor zur Medientechnologie in der Musiktherapie ganz weit und doch sehr behutsam.

Ausgehend von systematischen Bestandsaufnahmen in der deutschen Musiktherapie, vielen Gesprächen und Besuchen vor Ort, zeigen sie beispielhaft auf, welche Entwicklungsperspektiven möglich sind, wenn Musiktherapie und Medientechnologie sich gegenseitig zuwenden.

Verlag: uni-edition GmbH, Berlin Zehrendorfer Strasse 11, 12277 Berlin

Argstatter, H. (2009) Heidelberger Therapiemanual: Chronisch-tonaler Tinnitus

In: Bolay, H. V., Dulger, A., Plinkert, P. K. (Hrsg.): Evidenzbasierte Musiktherapie Allein in Deutschland leiden über 1,5 Millionen Menschen unter dauerhaftem "Ohrenklingeln" oder "chronisch-tonalem Tinnitus". Trotz zahlreicher Behandlungsansätze für diese Erkrankung wird in vielen Fällen keine befriedigende Symptomreduzierung erreicht. Dies gab den Anlass, ein neues Therapiemodell gegen Tinnitus zu entwickeln und nach evidenzbasierten Kriterien in der Anwendung zu überprüfen.

Verlag: uni-edition GmbH, Berlin Zehrendorfer Strasse 11, 12277 Berlin

Wormit, A. F. (2008) Heidelberger Therapiemanual: Tumor-, Schmerz- Nierenerkrankungen

In: Bolay, H. V., Dulger, A., Resch, F. (Hrsg.): Evidenzbasierte Musiktherapie

Dieses Buch beschreibt neue und wissenschaftlich überprüfte Therapieangebote der modernen Musiktherapie für Menschen, die chronisch bzw. lebensbedrohlich erkrankt sind.

Die heutige Medizin gewährleistet in diesen Bereichen eine organmedizinische Versorgung auf höchstem Standard. Im Gegensatz hierzu fühlen sich diese Patienten aber häufig psychisch allein gelassen und geraten dadurch in seelische Stimmungen, die von Ängsten, Perspektivlosigkeit und existentiellen Krisen gekennzeichnet sind. Die klinische Forschung zeigt aber eindeutig, dass eine enge Wechselbeziehung besteht zwischen körperlicher und psychischer Befindlichkeit. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Sichtweise von Krankheit und erfordert somit eine qualitativ gleichwertige und aufeinander abgestimmte therapeutische Versorgung von organmedizinischer und psychologischer Therapie.

Verlag: uni-edition GmbH, Berlin Zehrendorfer Strasse 11, 12277 Berlin

Leins, A. K. (2006): Heidelberger Therapiemanual: Migräne bei Kindern

In: Bolay, H. V., Dulger, A., Resch, F. (Hrsg.): Evidenzbasierte Musiktherapie

Kinder im schulpflichtigen Alter leiden sehr viel häufiger unter Kopfschmerzen, als die meisten Eltern und Lehrer es sich vorstellen können. Diese „Dunkelziffer“ entsteht deshalb, weil Kopfschmerzkinder mehrheitlich sehr ehrgeizig, kreativ und leistungsorientiert, aber auch überangepasst sind.
Die kindliche Migräne, als eine der belastendsten Formen des Kopfschmerzes, wird auch heute noch oft von den betroffenen Kindern und Jugendlichen verschwiegen, von den Erwachsenen nicht richtig ernst genommen und somit nicht selten als „Theater“ zur Erklärung von Leistungseinbrüchen, d. h. schlechten Schulnoten, Unlust etc. ausgelegt.

Wir wissen heute, dass 80 bis 90 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland zwischen sechs und 16 Jahren die Symptome des Kopfschmerzes aus eigener Erfahrung kennen. Trotz häufiger familiärer Disposition gibt es bisher keine auf dieses Alter abgestimmten Medikamente oder hochwirksame Therapieverfahren.
Dies war ein Grund, warum die Heidelberger Forschergruppe sich vor ca. vier Jahren die Entwicklung und wissenschaftliche Überprüfung eines wirksamen Therapiekonzepts aus der Musiktherapie zum Ziel gesetzt haben.

Verlag: uni-edition GmbH, Berlin Zehrendorfer Strasse 11, 12277 Berlin

Hillecke, T. K. (2005): Heidelberger Therapiemanual: Chronischer, nicht maligner Schmerz.

In: Bolay, H. V., Dulger, A., Bardenheuer, H. J. (Hrsg.): Evidenzbasierte Musiktherapie

Chronische, nicht maligne Schmerzen gehören zu den großen Volkskrankheiten. Die Betroffenen leiden teilweise jahrelang tagtäglich an ihren Beschwerden, fühlen sich massiv in ihrer Lebensqualität eingeschränkt und schwanken zwischen Hoffnung und Trostlosigkeit. Eine organmedizinische Therapie hilft in schwierigen Fällen meist nur kurzzeitig, da chronische Schmerzen kein ausschließlich organisches Problem darstellen. Vielmehr sind die Wechselwirkungen zwischen Körper und Psyche weitaus größer als lange Zeit angenommen. Daher bedarf eine moderne Schmerztherapie einem interdisziplinären Therapiekonzept, welches sowohl die physischen als auch die psychischen Komponenten chronischer Schmerzerkrankungen berücksichtigt.

Vor diesen Hintergründen entstand die intensive Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Zentrum für Musiktherapieforschung (Viktor Dulger Institut) DZM e. V. in Heidelberg, dem Zentrum für Schmerztherapie und Palliativmedizin der Universität Heidelberg und der Fakultät für Musiktherapie der Fachhochschule Heidelberg.

Es wurde ein musiktherapeutisches Behandlungskonzept entwickelt, das mit hoher klinischer Signifikanz bereits nach 20 Behandlungseinheiten zu spürbarer Schmerzreduzierung bis hin zur Schmerzauflösung führen kann.
Das vorliegende Buch beschreibt in ausführlicher Form das musiktherapeutische Behandlungsmanual und stellt die Ergebnisse der wissenschaftlichen Wirkungsüberprüfung vor.

Verlag: uni-edition GmbH, Berlin Zehrendorfer Strasse 11, 12277 Berlin

Einsatz von Medientechnologie in der Musiktherapie DZM Heidelberg
Heidelberger Therapiemanual: Chronisch-tonaler Tinnitus
Heidelberger Therapiemanual: Tumor-, Schmerz- Nierenerkrankungen
Heidelberger Therapiemanual: Migräne bei Kindern
Heidelberger Therapiemanual: Chronischer, nicht maligner Schmerz.